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JOSEFS-Brauerei bleibt auch 2011 auf Wachstumskurs - neue Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung
Die JOSEFS-Brauerei bleibt auch im Geschäftsjahr 2011 auf Wachstumskurs. Europas erste behindertengerechte Firma zur Getränkeherstellung mit Sitz in Olsberg-Bigge wird im laufenden Jahr ihren Absatz und Umsatz wieder deutlich steigern können. „Natürlich müssen wir die endgültigen Zahlen am Jahresende abwarten. Wir rechnen aber mit einem Umsatzplus von mindestens zehn Prozent“, sagt Stefan Menge, Leiter der JOSEFS-Brauerei.
Im Jahr 2000 wurde das Unternehmen als Integrationsfirma gegründet. Acht Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen haben hier sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze gefunden. Seitdem behauptet sich die JOSEFS-Brauerei erfolgreich im hart umkämpften Getränkemarkt. Vier verschiedene Biere der Marke JOSEFS und acht Sorten alkoholfreie Getränke der Marke Josy werden in Bigge produziert. „Die Neuausrichtung unserer Marken, die Straffung unserer Produktpalette und die Auslagerung des Vertriebs an eine externe Agentur haben 2010 unser Wachstum beschleunigt, und zwar gegen den Branchentrend“, berichtet Stefan Menge. Dieser positive Trend hält 2011 an.
Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, hat die JOSEFS-Brauerei jetzt ihre Kapazitäten erweitert. Der Gär- und Lagerkeller wurde um einen Gär- und drei Lagertanks mit jeweils 4.000 Litern Fassungsvermögen erweitert. „Wir können unsere jährliche Bierproduktion damit um bis zu 50 Prozent erhöhen“, sagt Stefan Menge. „Außerdem kann unsere Abfüllanlage dank neuer Technik jetzt die doppelte Menge Getränke abfüllen“, so der Brauereileiter.
Insgesamt rund 350.000 Euro hat die JOSEFS-Brauerei dafür investiert. Das wird sich im kommenden Jahr auch in der Zahl der Mitarbeiter niederschlagen: Zusätzlich zu den vorhandenen acht Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung sollen 2012 bis zu sechs weitere geschaffen werden.






