Gemeinsam zum richtigen Beruf

Einige junge Menschen benötigen für den Einstieg in eine Berufsausbildung besondere Unterstützung und Förderung. Ihnen bieten wir differenzierte Maßnahmen an, die ihrem individuellen Förderbedarf gerecht werden.

Einige junge Menschen benötigen für den Einstieg in eine Berufsausbildung besondere Unterstützung und Förderung. Ihnen bieten wir differenzierte Maßnahmen an, die ihrem individuellen Förderbedarf gerecht werden.

 

Dabei sollen die Teilnehmer in ihrer gesamten Persönlichkeit, ihrer Leistungsfähigkeit und ihrer Belastbarkeit soweit gefördert werden, dass sie eine Ausbildung aufnehmen oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt werden können.

 

Eine Arbeitserprobung dauert in der Regel 20 Arbeitstage. Sie kommt für junge Menschen in Frage, für die das Berufsziel zwar feststeht, bei denen aber Eignung, Neigung, Leistungsfähigkeit und Erfolgsaussichten geprüft werden sollen. Die Teilnehmer machen praktische Erfahrungen mit Material, Werkzeug und Techniken und lernen die berufstypischen Anforderungen kennen. Dabei wird auch geklärt, ob für den Ausbildungsplatz eine bestimmte Ausstattung gebraucht wird und ob im Unterricht der Berufsschule stützende Hilfen erforderlich sind. Die Ergebnisse der Arbeitserprobung werden von der Berufsberatung mit dem Teilnehmer besprochen und gehen ein in den Eingliederungsvorschlag.

 

Die Eignungsabklärung richtet sich an junge Menschen, die noch keinen klaren Berufswunsch haben oder sich wegen einer Erkrankung oder nach einem Unfall beruflich neu orientieren müssen. Die Dauer richtet sich nach dem Einzelfall. Grundsätzlich sind bis zu 60 Arbeitstage vorgesehen. Die Teilnehmer sollen befähigt werden, selbstverantwortlich eine reflektierte Entscheidung zur Berufswahl zu treffen. Auf dieser Grundlage wird der individuelle Förderbedarf festgestellt. 

 

Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme soll bei der Berufswahlentscheidung unterstützen und die soziale Entwicklung der Teilnehmer fördern. Die Förderung wird individuell auf den jeweiligen Teilnehmer abgestimmt mit dem Ziel, nach Abschluss der Maßnahme den Übergang in eine Ausbildung zu ermöglichen. In der Regel dauert die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme bis zu elf Monate, in Einzelfällen sind bis zu 18 Monate möglich.

Ihre Ansprechpartnerin

Porträtfoto Kerstin Steiling, Sozialdienst

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Kerstin Steiling
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